Foto auf Leinwand von Star Decor -
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Die Belichtungszeit bestimmt neben der Blendenöffnung die Lichtmenge, die bei einer Aufnahme auf den Bildwandler fällt. Zur Regulierung der Belichtungszeit kann ein mechanischer Verschluss dienen, der den Strahlengang für die vorgesehene Zeit öffnet; mit Progressive-Scan-CCDs lässt sich auch ein elektronischer Verschluss verwirklichen, der die Ladungssammlung auf die Belichtungszeit beschränkt, womit besonders kurze Belichtungszeiten bis zu 1/10000 Sekunde möglich werden.
Bei einer zu langen Belichtungszeit können Bewegungen des Motivs oder der Kamera zu Unschärfe (Bewegungsunschärfe beziehungsweise Verwacklung) führen. Die Verwacklungsgefahr steigt mit der Brennweite und damit der Vergrößerung: Als Faustregel gilt, dass man allenfalls mit einer Verschlusszeit entsprechend dem Kehrwert der kleinbildäquivalenten Brennweite in Millimetern sicher aus der Hand fotografieren kann; bei einer Brennweite von 200 Millimetern sollte man also für längere Belichtungszeiten als 1/200 Sekunde die Kamera auf ein Stativ schrauben. Auch ein optischer Bildstabilisator ermöglicht verwacklungsfreie Aufnahmen mit längeren Belichtungszeiten. Bewegliche Motive, etwa bei Sport- oder Tieraufnahmen, kann man nur mit sehr kurzen Belichtungszeiten im Bereich 1/1000 Sekunde in der Bewegung „einfrieren“, aber die durch längere Belichtungszeiten verursachte Bewegungsunschärfe lässt sich auch als Stilmittel zur Darstellung von Dynamik und Geschwindigkeit einsetzen. Extrem lange Belichtungszeiten bis zu mehreren Sekunden können zu Bildfehlern in Gestalt willkürlich aufleuchtender Pixel und zu stärkerem Rauschen führen.
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Bild Motive nach Raum
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